Besuch des Walderlebniszentrums Grünwald

Die letzte Woche hatte ich Urlaub und mein Sohn Kiga-Ferien, daher konnte ich viel Zeit mit ihm verbringen. Da ich ungerne Zuhause bleibe, er sich etwas bewegen soll und das Wetter schön war, haben wir am Montag einen Ausflug unternommen. Vor einigen Wochen habe ich in der Buchhandlung Rupprecht ein Buch mit Wandertouren für Kinder in Oberbayern gefunden (LINK). Den Timberland-Trail in Bad Kohlgrub sind wir schon zweimal gegangen und auch die Ruine Werdenfels bei Farchant kennen wir schon.

Am Montag letzte Woche hat mein Sohn gesagt, dass er mal einen lebenden Dachs sehen möchte. Ich war mir nicht sicher, ob dieser auf einer Tour anzuschauen wäre. Bei einem Bild von zwei Wildschweinen sagte dann mein Sohn, dass er Wildschweine sehen möchte. Ich schaute mir die Tour genauer an und war mit der Länge einverstanden. Also machten wir uns auf den Weg zum Walderlebniszentrum Grünwald.

Den Parkplatz fanden wir dank Ausschilderung gleich, das Navi hätte uns noch etwas eine Straße weiter geführt. Vom Parkplatz bis zum Eingang waren es circa 500 Meter. Am Anfang schauten wir uns den Pfad der Sinne an und gingen dann den Walderlebnispfad. Eine Gruppe aus etwas älteren Kindern, schätzungsweise 6-7 Jahre alt, folgte uns. Bei der Eiche hielten wir uns länger aus und beobachteten eine Raupe auf dem Baumstumpf. Bei den Klanghölzern spielten wir einige Minuten und zogen dann weiter. Mein Sohn wollte die anderen Kinder abhängen, was uns auch gelang. Beim Barfußpfad hörten wir nichts mehr von ihnen. So konnten wir in Ruhe weitergehen und auch bei der nächsten Station in Ruhe unser Obst essen. Beim Weitsprung konnten wir uns austoben und versuchten auf dem Pirschpfad die Tiere zu entdecken. Am Ende des Pfades war die Lösung, aber selbst danach konnten wir auf dem Rück- und erneuten Hinweg drei Tiere nicht finden.

Danach war mein Sohn müde und ich trug ihn bis zum Spielplatz. Bei einer Brücke sahen wir zwei Wildschweine. Sie rochen wie Wildschweine nun mal riechen und so zog es meinen Sohn gleich weiter. Beim kleinen Spielplatz setzte ich ihn wieder ab, allerdings tobte dort die Gruppe Kinder, die wohl die Strecke enorm abgekürzt hatte. Als sie zurückgingen, hatten wir auch das Klanglabyrinth für uns. Erst nach einiger Zeit verspürten wir Hunger, allerdings hatte das Café zu, da es nur am Wochenende öffnete. So schauten wir uns die erste Station mit dem Wasser noch an und marschierten dann zum Auto zurück.

Wir waren um 10:20 Uhr auf dem Parkplatz und fuhren um 13:15 Uhr wieder los. Ich fand den Erlebnispfad sehr schön, da es im Wald sehr ruhig war und ich die Natur genießen konnte. Meistens hörte man nur die Vögel zwitschern und keinen Motorenlärm. Auch für einen Vierjährigen ist dieser Pfad zu schaffen, zumindest wenn er sich für die Natur interessiert. Der Weg ist 2,8 Kilometer lang, wenn man alle Stationen geht und nicht zwischendrin abkürzt.

Wo man einen lebenden Dachs sehen kann, weiß ich allerdings immer noch nicht.

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