Sechster Lauf der Oberland Challenge 2018

Der sechste Lauf und für mich der fünfte der diesjährigen Oberland Challenge ist vorbei. Damit tauche ich in der Gesamtwertung auf und ab jetzt werden die Ranglisten kürzer, da nach und nach Läufer rausfallen. Die Wettervorhersage sah gut aus für Samstag, den 21. Juli. Es sollte leicht regnen, für mich das perfekte Laufwetter. Um 12 Uhr war Startschuss und so musste ich diesmal früher los als sonst, konnte in Penzberg in der Buchhandlung aber noch schnell drei Bücher für meinen Sohn kaufen. Ich war relativ früh da, viele andere aber auch und so waren die meisten Parkplätze belegt. Die Startnummer holte ich mir gleich, dabei fiel mir auf, dass ich mein Startnummernband vergessen hatte. Morgens um 9 Uhr die Tasche packen ist wohl doch zu früh.

Als ich in Lenggries ankam, regnete es stärker und nach dem Warmlaufen war mein erstes Trikot durchnässt. Das zweite blieb aber trocken, da der Regen aufhörte. Es waren dennoch weniger Läufer da als sonst, einige Gesichter waren mir aber bekannt. Da wenig los war, stellte ich mich weit vorne auf. Zwei Läuferinnen, die ungefähr meine Zeiten laufen, standen direkt hinter mir.

Ich kam beim Start gut los, die erste Runde war noch leicht. Es gab zwar einen Anstieg, aber da ich mein Tempo lief und nicht an den Schnelleren dranblieb, konnte ich halbwegs fit nach der zweiten Runde in den großen Anstieg reinlaufen. Ich wusste ja, dass es ein anstrengender Anstieg war, aber vorher lief ich auf gerader Strecke langsamer und auch langsam in den Berg rein. Er zog sich aber wieder und weiter oben musste ich dann doch gehen. Auch den Gegenanstieg fand ich wieder anstrengend und als es schließlich bergab ging, fand ich nicht in meinen Rhythmus und bekam auch wieder Seitenstechen. Nach 5 Kilometer war ich allerdings bei unter 25 Minuten, was mich extra motivierte. Dennoch wurde ich auf den letzten 3 Kilometern von drei Läufern überholt, darunter auch von der schnellsten Dame. Ich versuchte noch, mich an sie dranzuhängen. Aber sie hatte eindeutig mehr Reserven als ich. Dafür konnte ich die zweite Dame hinter mir lassen.

Nach unter 37 Minuten war ich im Ziel und war damit sehr zufrieden. Letztes Jahr habe ich noch etwas mehr als 40 Minuten gebraucht. Die Steigerung war doch enorm, auch wenn ich beim Anstieg gehen musste und beim Abstieg Seitenstechen hatte. Dafür weiß ich, dass ich für die nächsten Jahre weitere Steigerungsmöglichkeiten habe. In meiner Altersklasse bin ich 3. geworden. Zwar sind nur 5 mitgelaufen, aber das muss ja niemand wissen. Insgesamt bin ich bei den Männern 18. von 60 Läufern geworden. Ich blieb allerdings nicht bis zur Siegerehrung, da ich davon ausgegangen war, sowieso nicht auf dem Treppchen zu stehen. Dafür kaufte ich ein und meine Verlobte konnte nachmittags auch noch laufen.

Jetzt ist wieder eine kleine Pause, bis am 3. September in Gaissach der Berglauf ist. Bis dahin werde ich aber fleißig trainieren. Mein Rennrad habe ich zur Inspektion gebracht und bin am Überlegen, mir einen schönen Anzug zu kaufen (vielleicht den hier), mit dem ich Schwimmen, Radfahren und Laufen kann. Da muss ich mal mit dem Radhändler meines Vertrauens sprechen, was er dazu meint. Gekauft wird so ein Anzug sicherlich vor Ort, denn irgendwo im Oberland wird es schon einen Händler dafür geben. Mal sehen, was es für einer wird. Und eine Sportuhr bräuchte ich noch, allerdings sind die von Garmin nicht ganz billig. Und ein neues Rennrad hätte ich auch gerne.

Gibt es vielleicht jemanden, der mich sponsern möchte? 😉

 

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