Pegida

Jetzt muss ich doch langsam mal was zu Pegida schreiben. Zu den patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes. Zwar zielt der Name direkt gegen den Islam, aber sicherlich sind nicht alle Teilnehmer antiislamisch. Bei den Plakaten sieht man daher auch andere Themen wie GEZ, Lügenpresse und so weiter. Natürlich springen rechtsradikale und rechte Parteien gerne auf den Zug auf, aber man sollte nicht alle Teilnehmer als Nazis beschimpfen.

Über Fefe (http://blog.fefe.de/) bin ich auf eine Sendung von Panorama (https://www.youtube.com/watch?v=DDkB09hxG2w) gekommen und hab mir die ersten paar Minuten angeschaut. Auf dem ersten Blick sind das alles normale Leute. Keiner von diesen Spinnern, wie sie sonst gerne auf solchen Demos interviewt werden (z.B. von der Heute Show). Das Alter ist gemischt, mal jung, mal alt. Männlein und Weiblein, wahrscheinlich auch unterschiedliche Bildungs- und Berufshintergründe.

Allerdings haben diese normalen Leute teilweise doch seltsame Ansichten. Als rechtsradikal würde ich sie nicht bezeichnen, sogar noch nicht mal rassistisch. Aber sie haben Angst vor Überfremdung, obwohl gerade in Sachsen prozentual wenig Ausländer leben. Sie haben wohl auch Angst vor der Zukunft und sind leicht beeinflussbar. Wenn sie sich wirklich unrealistischerweise entscheiden müssten, würden diese Leute wohl nie einer rechten Partei an die Regierung helfen. Aber sie fühlen sich von der Politik nicht wahrgenommen, in ihren Ängsten nicht ernstgenommen und nutzen diese Demos um ihren Frust loszuwerden. Wenn Pegida eine Partei wäre, wären die meisten keine Mitglieder. Es kommt dort momentan einiges zusammen und die Organisatoren nutzen dies geschickt aus.

Ignorieren wäre völlig falsch, genauso wie alle zu diskreditieren, wie es z.B. der Herr Jäger aus NRW macht. Man muss nicht unbedingt mit deren Meinung übereinstimmen, aber wenn 15000 Menschen auf die Straße gehen, sollte man ihnen zuhören. Gerade weil dort viele normale Menschen dabei sind.

Ein Gedanke zu “Pegida

  1. Sündteure Marketingaktion

    „Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt. Die christliche Kirche ließ Nichts mit ihrer Verderbnis unberührt, sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht. Man wage es noch, mir von ihren „humanitären“ Segnungen zu reden! Irgendeinen Notstand abschaffen ging wider ihre tiefste Nützlichkeit, – sie lebte von Notständen, sie schuf Notstände, um sich zu verewigen…
    Der Parasitismus als einzige Praxis der Kirche; mit ihrem Bleichsuchts-, ihrem „Heiligkeits“-Ideal jedes Blut, jede Liebe, jede Hoffnung zum Leben austrinkend; das Jenseits als Wille zur Verneinung jeder Realität; das Kreuz als Erkennungszeichen für die unterirdischste Verschwörung, die es je gegeben hat, – gegen Gesundheit, Schönheit, Wohlgeratenheit, Tapferkeit, Geist, Güte der Seele, gegen das Leben selbst…
    Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt, – ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen… Ich heiße das Christentum den Einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, – ich heiße es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit…“

    Friedrich Nietzsche (aus „Der Antichrist“)

    An dieser Stelle wird es zur Definitionssache, wer als „Antichrist“ anzusehen ist. Friedrich Nietzsche konnte noch nicht wissen, dass Jesus von Nazareth heute das Gleiche über das „Christentum“ sagen würde. Dabei ist zu beachten, dass es sich bei Nietzsches „Versuch einer Kritik des Christentums“ um eine wirklich „nach bestem Wissen und Gewissen“ erstellte „objektiv sachliche Beurteilung“ handelt, während Politiker/Schweinepriester und Juristen (Pharisäer und Schriftgelehrte) immer nur „nach landläufiger Meinung“ irgendein „subjektiv moralisches Urteil“ von sich geben und damit für maximale Verwirrung in allem sorgen, was das menschliche Zusammenleben im weitesten Sinne betrifft.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/11/gut-und-boese.html

    Der ganze religiöse Hokuspokus, der schätzungsweise vor 3200 Jahren mit dem begann, was bis heute unter Genesis_2,4b-3,24 zu lesen ist, und der sich vor etwa 2500 Jahren verselbständigte und dann in eine globale Geisteskrankheit ausartete,…

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/11/jude-katholik-und-araber.html

    …war nur eine sündteure Marketingaktion, um der Menschheit die Marktwirtschaft (Paradies) mit Privatkapitalismus (Erbsünde) zu verkaufen. Dieses Affentheater braucht kein Mensch.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/11/umpreisung-aller-preise.html

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