Triathlon in Bad Tölz

Nach fast 20 Jahren nahm ich am Sonntag an einem Triathlon teil. Von einer Arbeitskollegin war ich gefragt worden, ob ich nicht ihren Radfahrpart übernehmen wollte. Schon vorher hatten mich einige Kollegen angesprochen, allerdings fehlte uns ein Schwimmer. Mir blieben noch zwei Monate für das Training und da ich letztes Jahr nur wenig gefahren bin, wollte ich mich nur auf 40 Kilometer, die Distanz für das Rennen, konzentrieren. Ich schaffte es, insgesamt 7 Ausfahren zu unternehmen, davon eine 90-Kilometer-Runde über Kesselberg und Garmisch, und eine Dienstagabend-Ausfahrt mit dem Verein den Hohen Peißenberg hinauf. Den Anstieg kam ich gut hinauf und so war ich optimistisch für den Sonntag.

In der Früh um 6:30 Uhr traf ich mit der Läuferin am Kirchsee bei Sachsenkam ein und warteten auf unseren Schwimmer und die Besprechung. Danach brachte ich mein Fahrrad in den Startbereich, machte aber den Fehler, mich nicht noch einmal draufzusetzen. Das sollte sich rächen. Um 8:50 Uhr sprangen die Schwimmer in den See und circa 21 Minuten kamen die ersten wieder aus dem Wasser. Unser Schwimmer war als drittes fertig und nachdem ich mir den Chip um das Fußgelenk gebunden hatte, lief ich zum Radl. Ich zog meine Schuhe an, setzte den Helm auf und lief zum Startbereich. Dort stieg ich aufs Radl und wollte mit dem rechten Fuß in die Pedale hinein. Dabei sprang allerdings die Kette ab und verhakte sich, so dass Rückwärtstreten nicht half. Also musste ich wieder absteigen und brauchte circa 10 Minuten, bis die Kette wieder auf den Kränzen war. Es nervte mich tierisch und so fehlte mir die Ruhe und die Geduld, wodurch es noch länger dauerte.

Als ich dann endlich auf dem Radl saß, hieß es „Gas geben“. Die Strecke war durchgängig hügelig, aber die Anstiege waren nicht schlimm. Meistens konnte ich dabei andere Radfahrer überholen, von denen mich welche dann auf den wenigen geraden Strecken wieder einholte. Den Schnaitter Berg kam ich gut hoch und auch die zweite Runde konnte ich meinen 30er Schnitt halten. Bei der zweiten Überquerung des Schnaitter Berges überholte ich wieder einige Fahrer, da ich einfach kleinere Gänge hatte als sie. Bis Bad Tölz ging es dann meistens bergab und nach effektiv 80 Minuten kam ich im Sportstadion an und übergab den Chip an unsere Läuferin.

Sie brauchte dann 54 Minuten für die 10 Kilometer und in der Endwertung wurden wir 11. von 13 und 6. von 8 bei den gemischten Staffeln. Ohne das Missgeschick mit der Kette wären wir womöglich zweite geworden. Die letzten zwei Tage erhielt ich aus der Firma einiges an Zuspruch, was meinem Befinden doch zuträglich war. Natürlich ärgere ich mich immer noch, habe aber dafür auch noch mehr Motivation für den Blomberglauf am 30.06. und möchte auch nächstes Jahr wieder beim Triathlon mitmachen. Der Schwimmer vom anderen Team, die beim Volkstriathlon gewonnen haben, meinte, dass ich doch ruhig als Einzeltriathlet antreten könnte. Wenn ich die Technik für Kraulschwimmen habe, und die habe ich, ist der Rest nur Training. Und die wenigen Minuten, die ich eventuell beim Schwimmen verliere, könnte ich ja beim Radfahren und Laufen reinholen. Nun bin ich natürlich wieder am Überlegen….

Erst einmal werde ich mich aber auf das Laufen konzentrieren und bei zu großer Hitze weiter Radfahren. Fotos gibt es mittlerweile auch welche: http://www.sportfoto.ws/triathlon-bad-toelz-2018.html und ich habe mich sogar schon gefunden. http://www2.sportfoto.ws/toelzer-triathlon-2018/rad-triathlon-toelz/4112_triathlon_bad_toelz_2018.htm Eventuell werde ich ein paar Bilder bestellen.

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