Rezension zu Michael J. Sullivan – Rebellion

Nachdem ich Fantasyromane jahrelang gemieden habe, da ich mit Magie nicht viel anfangen konnte, hat mich „Das Lied von Eis und Feuer“ etwas auf den Geschmack gebracht. Wie so häufig weiß ich nicht mehr, wo ich das Buch gekauft habe, aber es wird wohl in Murnau gewesen sein. Ich habe nur über die Buchauslage geschaut und nachdem mich der Klappentext überzeugt hatte, griff ich zu. Das Buch stand dann lange in meinem Regal, aber nachdem mich die Sachbücher etwas angestrengt hatten, entschied ich mich für den Roman. Die Rezension war dafür schneller fertig.

Buch, das Lust auf Mehr macht

Das Buch steigt direkt mit dem Protagonisten ein und wie er einen angeblichen Gott tötet. Danach werden die anderen Hauptfiguren in verschiedenen Handlungssträngen eingeführt. Langsam erfährt man mehr über die Welt, die Menschen und die Konflikte, die zwischen ihnen herrschen. Die Geschichte treibt behutsam voran und trotz der vielen Figuren hat man keine Mühe, der Geschichte zu folgen. Nach und nach verknüpfen sich die Stränge bis es im Dorf, dem Hauptschauplatz des Buches, zum großen Finale kommt.

Das Buch ist sehr gut geschrieben. Es überfordert weder durch die Figuren, die Namen der Stämme, Sprachen, wovor ich bei Fantasy am meisten Angst habe, oder die Handlung. Die Geschichte, die Entzauberung der vermeintlichen Götter und der Einsatz der Magie sind schlüssig. In die Figuren kann man sich gut hineinversetzen, deren Handlungen sind jederzeit nachvollziehbar. Die Welt wird langsam entdeckt, das Leben der Menschen im Laufe des Buches immer detaillierter beschrieben.

Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht. Den zweiten Band habe ich mir mittlerweile auch gekauft. Durch den Untertitel „Zeit der Legenden, Band 1“ sollte klar sein, dass es sich um den Auftakt einer Reihe handelt.

Ich gebe dem Buch 5 Sterne. Die ruhigen Phasen des Buches sind sehr wohltuend im Vergleich zu anderen Büchern, die versuchen, durchgängig Spannung zu erzeugen.

Mit dem zweiten Buch komme ich nur langsam voran, da mein Sohn mal wieder unter der Woche zum Frühaufsteher mutiert ist und ich daher mit ihm lese. Es kommen sicherlich auch wieder andere Zeiten und dann gibt es zum zweiten Band natürlich auch eine Rezension. Bis jetzt gefällt es mir genauso gut wie Band 1.

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