Verlängertes Wochenende sportlich gut genutzt

Nachdem ich im August und September nur wenig Fahrrad gefahren bin, war ich am Wochenende im Vergleich dazu richtig viel unterwegs.

Donnerstagabend fuhr ich fast direkt nach der Arbeit um 17:15 Uhr Richtung Italien. In Scharnitz kaufte ich schon mal die Vignette, bezahlte die Videomaut für die Europabrücke und tankte voll. Das Tanken hat leider etwas gedauert, da eine Familie meinte, sich an der zweiten Dieselzapfsäule niederlassen zu können. Über den Brenner bin ich aber gut rübergekommen und um 22 Uhr war ich in Pove del Grappa. Die anderen 3 waren schon mittags angekommen und hatten auch schon die erste Ausfahrt gemacht. Das Hotel war klein und angenehm ruhig.

Freitag frühstückten wir um 8 Uhr und fuhren kurz nach 9 Uhr los. Die Route führte uns über Possagno, Valdobbiadene, Tovena den Passo San Boldo herauf und über Mel, Feltre und den Brenta-Radweg wieder zurück. Knappe 135km war die Strecke lang und der Anstieg zum Passo San Boldo war mir untrainiert etwas zu schwer und auch zum Schluss schwächelte ich etwas.

Am Samstag frühstücken wir eine Stunde früher, fuhren natürlich auch früher los und diesmal ging es nach Nordwesten. In Valstagna bogen wir links ab und fuhren den Anstieg nach Foza herauf und von dort weiter nach Gallio, wo wir eine Pause machten. Über Asiago und eine kleinere Straße ging es wieder herab. Unten angekommen war es erst kurz nach Mittag und so fuhren wir noch nach Vicenza und von dort aus zurück. Zwischen Gallio und Asiago war mir richtig kalt, danach kam wieder ein Hungerast, aber unten in der Ebene konnte ich sogar sehr gut Tempoarbeit leisten. Trotzdem war ich nach 150km wieder froh im Hotel zu sein.

Sonntag fuhren wir erst kurz vor 10 Uhr los und bogen in Romano D’Ezzelino nach Norden ab. Es folgten 27km fast durchgängiger Anstieg, bis wir oben auf dem Monte Grappa ankamen. Heute war ich besser drauf, konnte erst gut mithalten und etwa 9km vor dem Gipfel das Tempo erhöhen, so dass ich als erstes oben ankam. Dafür war ich auf der Abfahrt wieder am langsamsten. Auf dem Heimweg machten wir wieder kurz Pause, duschten dann im Hotel und machten uns um kurz vor 16 Uhr auf dem Weg nach Deutschland.

Mein Navi zeigte zuerst an, dass ich um 20 Uhr zu Hause wäre, aber der Stau vor Sterzing, der Europabrücke und der viele Verkehr sorgten dafür, dass ich erst um 21 Uhr zu Hause war. Es war ein sehr schönes Wochenende gewesen und zum Schluss bin ich auch wieder fitter geworden. Jetzt wird das Radl trotzdem wohl zur Seite gestellt und wieder mit dem Laufen angefangen.

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