Anschlag auf Charlie Hebdo

Eigentlich wollte ich mehr dazu schreiben, habe aber momentan nicht so viel Zeit, daher nur ein kleiner Eintrag zu dem Thema:

Nun ist es mal wieder passiert. Nachdem es eigentlich relativ ruhig gewesen war, gab es nun wieder einen terroristischen Anschlag, diesmal in Paris. 3 Islamisten haben eine Zeitungsredaktion überfallen und viele Mitarbeiter erschossen. Draußen auf der Straße waren dann noch Polizisten die Opfer. Wohl nicht zufällig wurde die Redaktion von Charlie Hebdo ausgewählt, da diese schon häufiger Karikaturen zu Mohammed und dem Islam gezeichnet hatten. Es war auch nicht der erste Anschlag, denn vor einigen Jahren gab es schon einen Brandanschlag auf ihre alten Büroräume.

Die Täter waren gut bewaffnet und kaltblütig. Momentan sind 2 noch auf der Flucht, ein dritter hat sich der Polizei gestellt, sagt aber, nichts mit der Situation zu tun zu haben. Es ist nicht verwunderlich, dass es mal wieder einen Anschlag gab. Im Irak und in Syrien kämpfen viele Dschihadisten auch aus Europa und die Radikalen haben wieder Aufwind. Wenn man dann bei diesem Krieg nicht helfen kann, so kann man ihn zumindest in sein Land bringen.

Hätte dieser Anschlag verhindert werden können? 2 von den Tätern wurden wohl überwacht, aber konnten nicht aufgehalten werden.

Was wird sich nun ändern? Stärkt es die rechten Parteien, wie in Frankreich Front National? Marine le Pen hat schon die Wiedereinführung der Todesstrafe gefordert. Auch Pegida fühlt sich in ihren Argumenten gestärkt. Aber hilft jetzt Härte gegenüber Islamisten? Müssen wir unsere Freiheit mehr einschränken, um mehr Sicherheit zu haben? Oder sollten wir so weiter leben wie bisher, um unsere Meinungsfreiheit und Pressefreiheit zu bewahren?

Kommt es jetzt zu Anschlägen auf islamische Einrichtungen? In Frankreich gab es jetzt schon welche. Aber wenn die Täter mit „Allah Akbar“ die Menschen töten, so wundert es nicht, wenn es auf alle Moslems zurückfällt. Die gemäßigten und normalen Moslems verurteilen die Taten auch, trotzdem werden sie wohl im Alltag weiteren Anfeindungen ausgesetzt werden.

Klar ist auch, dass solche Anschläge nicht verhindert werden können und immer wieder passieren werden. Einzeltäter oder winzige Gruppen kann man nicht finden und aufhalten. Das hat schon der Anschlag auf den Boston Marathon gezeigt. Es hilft auch nicht, den Moslems jetzt Zugeständnisse zu machen, wie ein muslimischer Feiertag oder ähnliches. Die Islamisten werden sich mit solchen Kleinigkeiten nicht zufrieden geben. Sie verachten die westliche Welt und werden daher wohl erst Ruhe geben, wenn wirklich die Scharia eingeführt wird und wenn es genauso ist, wie sie es sich vorstellen. Doch wer will das?

Zumindest jetzt erfährt die Redaktion Solidarität. Das war auch nicht immer so. Gerade bei der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen gab es auch Gegenwind aus dem eigenen Land.

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