Angst vor Russland

Nachdem man die Stimmung in der westlichen Bevölkerung trotz der Ukraine-Krise nicht wirklich als kriegsbegeistert beschreiben kann, wird jetzt weitere Angst geschürt. Der Verteidigungsminister von Großbritannien erzählt, dass das Baltikum als nächstes dran ist, mit der gleichen Taktik wie in der Ostukraine. Also schleichende Destabilisierung. Bei Spiegel Online steht heute drin, dass sich Moldau wohl Russland zuwendet.

Wäre ich Putin würde ich vom Baltikum etwas die Finger lassen, mir die Ostukraine holen und die Westukraine weiter ärgern und Moldau sollte ja auch kein Problem sein. Das Problem beim Baltikum ist, dass die 3 Länder in der NATO sind und die NATO diese verteidigen muss. Deshalb auch die Militärparade. Die NATO muss dort Stärke zeigen, denn ansonsten fällt sie auseinander. Sie kann das Baltikum nicht opfern.

Anstelle des Westens würde ich die Ostukraine aufgeben. Die Ukraine kann dort nicht gewinnen und ein Militäreinsatz des Westens ist nicht gerechtfertigt. Dem Oligarchen Poroschenko und dem Oligarchenfreund Jazenzuk müsste halt klar gemacht werden, dass sie für ihren Krieg keine Unterstützung bekommen. Dann muss die Ukraine danach finanziell unterstützt werden, um den Bürgern ein besseres Leben zu ermöglichen. Das Land muss halt aufgebaut werden und ein Kontrast zur Ostukraine werden.

Auch Moldau würde ich den Russen überlassen. Es klingt zwar hart, aber dieses Land ist es momentan auch nicht unbedingt wert, um es mit sehr viel Geld zuzuschütten. Auch hier soll ruhig Russland Geld investieren und trotzdem wird es den anderen Staaten in der Nähe wie Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Slowakei und Polen immer besser gehen. Es hat schon bei der Sowjetunion nicht funktioniert und wird auch jetzt mit Russland nicht funktionieren. Der russische Bär wird sich überfressen.

Hätte Russland eine gescheite Wirtschaft aufgebaut, wären sie sicherlich jetzt in der Weltwirtschaft auch relativ weit vorne, aber ihre Abhängigkeit von Öl und Gas ist ihr Problem. Und zusätzlich zu ihrem Land noch die Ostukraine und Moldau zu unterstützen wird nicht lange funktionieren. Putin muss jetzt aber weiter so handeln, da sonst die Stimmung in Russland sinken wird. Leider muss er jetzt den starken Mann spielen und neben der Krim und der Ostukraine weitere Gebiete annektieren. Allerdings wird Russland gegen den Westen nicht bestehen können. Russland selber wird zwar immer frei und stark bleiben, aber die Satellitenstaaten werden irgendwann von ihm abfallen. Moldau und die Ostukraine werden einige Jahre an Russland angebunden bleiben und dann doch wieder zum Westen umschwenken. Dafür ist der Westen meistens zu attraktiv für die Bevölkerungen.

Und wenn Russland weiterhin die Militärausgaben erhöht und diese gerne den Ausgaben der NATO anpassen würde, so hat die NATO nun einmal eine bessere Wirtschaft und kann dies leichter schultern. Russland kann nicht gewinnen.

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