Rezension zu „Ein Buch schreiben“ von Robert Bach

Gleich nach dem Buch von Boris Maggioni habe ich den nächsten Schreibratgeber angefangen und habe für ihn nicht ganz 2 Wochen gebraucht. Aber das Schreiben der Rezension hat länger gedauert. Ich wollte die Rezension von der anderen abgrenzen, aber irgendwie habe ich es im Kopf immer vermischt. Natürlich kann man vieles übernehmen, aber eine Kopie der ersten Rezension sollte es nicht sein. Dennoch ist sie nun hier.

Viele kurze, knackige Tipps

Als Einstieg ins Schreiben ist dieser Ratgeber gut geeignet. Auf 248 Seiten gibt es viele Tipps mit Beispielen und Übungen. Sehr angetan war ich von den kurzen Zusammenfassungen hinter vielen Tipps. Soweit ich es beurteilen kann, wird jedes Thema angesprochen. Der Autor schweift nicht um die Themen herum, sondern kommt direkt zum Punkt und schreibt nur das notwendigste. Durch seinen angenehmen Schreibstil ist das Buch sehr gut zu lesen.

Beim Lesen vom Buch kamen mir dann einige Ideen, die ich für meine beiden aktuellen Bücher nutzen kann. Ich fand das Buch sehr gut strukturiert, die Kapitel waren gut aufeinander abgestimmt. Einige Punkte, die speziell Drehbuchautoren betrafen, habe ich nur übersprungen.

Eine Sache habe ich als sehr negativ empfunden. Es gibt keine Infos über den Autor. Im Vorwort schreibt er kurz, warum er diesen Schreibratgeber geschrieben hat. Im Nachwort steht seine E-Mail-Adresse. Mehr Informationen gibt es nicht. Wer ist der Autor? Hat er andere Bücher geschrieben? Was hat er für Erfahrungen? Erfährt man alles nicht und das ist sehr schade.

Ich vergebe 4 Sterne für das Buch. Es ist sehr gut zu lesen, beinhaltet alle wichtigen Themen, aber beim Negativpunkt wollte ich schon fast zwei Sterne abziehen.

Zum Autor sei noch kurz gesagt, dass auch auf der Homepage, die er über seine E-Mail-Adresse abgibt, keine persönlichen Informationen enthalten sind. Die Homepage ist auch nicht aktuell. Es wirkt auf mich etwas seltsam. Bei anderen Themen (wie Politik, Versicherungen) würde ich sagen: Finger weg! Da es aber „nur“ ein Schreibratgeber ist, gibt es von mir halt nur Minuspunkte. Ein Buch von diesem Autor werde ich auch nicht lesen und wenn man etwas boshaft wäre, könnte man meinen, er hätte selbst nie ein Buch geschrieben.

Nach diesem Ratgeber werde ich mir erst einmal wieder ein Politikbuch zu Gemüte führen, bevor ich mir das Buch von Fritz Gesing vornehme.

Ein Gedanke zu “Rezension zu „Ein Buch schreiben“ von Robert Bach

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