Rezension zu „Das Erbe von Winterfell“ von George R.R. Martin

Das ging doch schneller als gedacht. Mittwoch habe ich erst mit dem zweiten Band angefangen, konnte gestern aber richtig viel lesen und bin dann sogar mit dem Buch fertig geworden. Es spricht doch für das Buch, wenn es so spannend ist, dass man es nicht weglegen kann und trotz über 500 Seiten in zwei Tagen durchliest.

Noch spannender als der erste Band

Das Buch ist genauso aufgebaut wie „Die Herren von Winterfell“. Auch hier wird jedes Kapitel aus der Sicht eines Protagonisten beschrieben. Diese sind die gleichen wie im ersten Band. Die Charaktere werden feiner ausgearbeitet und erhalten so deutlich mehr Tiefe. Nachdem der erste Band eher ein Einstieg war, kommt im zweiten Buch deutlich mehr Action vor. Im englischen Original sind diese zwei Bände nur ein Band, daher gibt es in Band zwei auch keinen Prolog.

Das Buch ist noch fesselnder als der erste Band und hat mich nicht mehr losgelassen. Durch die verschiedenen Handlungsfäden will man einfach wissen, wie es weitergeht. Im Gegensatz zum ersten Band gibt es hier eigentlich keine faden Stellen, das Buch ist durchgehend spannend. Die Sprache ist teilweise derb, die Handlungen gewalttätig, was aber zu dem ganzen Hintergrund passt. Einige Hauptfiguren kommen ums Leben, wobei man es bei einigen erwartet hat. Natürlich hat das Buch ein offenes Ende, da dieser Epos ja auf einige Bände ausgelegt ist.

Von mir bekommt auch dieser Band 5 Sterne und eine uneingeschränkte Empfehlung.

Nachdem ich dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen habe, habe ich mir heute in Murnau gleich die nächsten vier gekauft. Mal sehen, wie lange ich für diese brauche. Das Epos ist wirklich spannend und daher müssen meine eigenen Bücher derzeit etwas hinten anstehen. Allerdings zeigt es mir auch, warum ich kaum noch Romane lese: Ich bin einfach zu schnell fertig und 1-2 Bücher pro Woche sind zu teuer….

Die bisherigen gestorbenen Hauptfiguren waren so zu erwarten, auch wenn es mich bei Khal Drogo überrascht hat. Auch den Tod von Viserys hätte ich später erwartet, aber nun ist die große Bühne für seine Schwester vorbereitet. Natürlich fiebert man am Anfang mit der Familie Stark mit, die ja auch im Vordergrund steht. Und irgendwie muss man die Lennister hassen, bis auf den „Gnom“. Der könnte einem fast schon sympathisch sein. Gespannt bin ich auf Jon Schnee und die Mauer. Immer wieder wird auf die Gefahr aus dem Norden hingewiesen, die aber noch nicht richtig thematisiert worden ist.

Nun fange ich an mit: „Der Thron der sieben Königreiche“, also dem dritten Band. Die Spannung steigt…

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