Rezension zu „Die Saat des goldenen Löwen“ von George R.R. Martin

Und nun bin ich auch mit dem vierten Band durch. Gestern Abend habe ich das Buch zu Ende gelesen und konnte heute in der Mittagspause noch mit Band 5 anfangen. Den vierten Band habe ich ja Sonntag angefangen und auch am Dienstag in München einige Seiten geschafft. Morgen habe ich wieder einen Wettkampf, da werde ich mittags wohl nicht zum Lesen kommen, aber am Sonntag wieder. Mal sehen, wie die Abende werden. Sonntagabend ist das EM-Spiel, vielleicht schaue ich ja auch mal wieder Fußball. Nun aber erst einmal die Rezension zu „Die Saat des goldenen Löwen“

Jetzt mit noch mehr Fantasy

Ich denke, über den Aufbau des Buches brauche ich nichts zu schreiben, da sich dieser nicht von den vorherigen Bänden unterscheidet.

Nachdem der dritte Band halbwegs ruhig daherkam, packte Martin in der zweiten Hälfte des zweiten Originalbandes die Actionkeule aus. Tod einer Hauptfigur, Verrat, Schlachten, diesmal ist alles dabei. Und auch mehr Fantasy. Nachdem die ersten drei Bände die Drachen nur erwähnt haben, sind diese nun endlich geschlüpft. Auch die Rolle und Taten von Melisandre kann man eher der Fantasy als dem Mittelalter zuordnen.

Ansonsten ist auch dieser Band wieder hervorragend geschrieben und wieder ungemein spannend. Zwar gibt es auch hier einige fade Stellen, die aber zum Glück relativ kurz sind. Mittlerweile hat man die Hauptfiguren größtenteils liebgewonnen, fiebert mit Arya auf ihrer Flucht mit, bemitleidet Sansa in Königsmund und spinnt mit Tyrion seine Intrigen.

Was soll man zu den Sternen sagen? Natürlich bekommt auch dieser Band 5 Sterne, wobei es eigentlich unsinnig ist, einzelne Bücher dieses Epos zu bewerten. Es müssen ja doch alle Bücher gelesen werden.

Fantasy ist zwar nicht unbedingt meins, aber noch hält es sich in Grenzen und mit den Drachen kann ich leben. Etwas schade finde ich die Rolle von Melisandre. Auf einmal ist mit Renly ein König, eine Hauptfigur, tot und das einfach so. Genau wie Courtney Fünfrosen. Da hätte ich mir doch eine andere Lösung gewünscht als so ein Schatten. Hoffentlich kommt es nicht so häufig vor.

Trauern muss man auch mit den Starks, nachdem Theon sie verraten hat und Winterfell niedergebrannt wurde. Irgendwie schien es doch eine „gute“ Familie zu sein und nun bricht sie auseinander. Momentan scheint das Glück wieder bei den Lennistern zu liegen.

Mit Band 5 habe ich ja schon angefangen. Und habe die ersten 150 Seiten geschafft. Außerdem muss ich zugeben, habe ich jetzt doch schon von der Bluthochzeit gelesen. Das hat natürlich etwas an Spannung genommen, dennoch bin ich weiter begierig darauf, die gesamte Geschichte zu lesen. Es warten noch einige fesselnde Stunden auf mich.

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