Rezension zu „Die Königin der Drachen“ von George R.R. Martin

Den sechsten Band der Reihe habe ich richtig schnell durchgelesen, trotz der EM. Das Buch war aber auch spannend. Gestern Abend habe ich nach dem Fußball noch bis halb 00:30 Uhr gelesen und musste mich dazu zwingen ins Bett zu gehen. Dafür habe ich es in der Mittagspause durchgelesen, auch wenn die heutige und die gestrige kürzer waren als die Wochenenden zuvor. Und diesmal habe ich mir auch vorgenommen, gleich eine Rezension zu schreiben.

Der bisher spannendste Band der Reihe

Die Protagonisten in den Kapiteln sind die gleichen wie in Band 5, da diese beiden Bände im englischen Original in einem Band zusammengefasst sind. Samwell Tarlys Rolle wurde aber weiter ausgebaut. Die Charaktere wurden noch interessanter, gerade bei Tyrion und Jaime weiß man nicht mehr, was man von ihnen denken soll.

An Spannung und Action ist das bisher der Beste Band. Die Hochzeiten der beiden Könige, Jon Schnees Abenteuer im hohen Norden und Daenerys, deren Weg von Verrat begleitet scheint und Stannis Eingreifen gewähren kaum eine Atempause. Man mag das Buch nicht aus der Hand legen. Die Geschichte hält einige überraschende Wendungen bereit und im Gegensatz zu Band fünf ist das Buch von den Personen her etwas übersichtlicher geworden.

Der einzige Negativpunkt aus meiner Sicht ist, dass manche Ereignisse, wie zum Beispiel die Rote Hochzeit, teilweise indirekt einige Kapitel später erzählt werden. Dies wirkt manchmal etwas befremdlich. Das kam auch schon in den vorherigen Bänden vor, aber gerade die Rote Hochzeit hätte man auch anders erzählen können.

Dennoch bekommt auch dieser Band 5 Punkte von mir und ich halte ihn bis jetzt für den spannendsten Band der Reihe.

Band 7 habe ich direkt danach angefangen, finde den Anfang aber irgendwie nicht richtig gelungen. Auch wenn es wieder ein ungerader Band ist, fingen die anderen besser an. Ansonsten bin ich mir immer noch unsicher, wie die Reihe ausgehen wird.

Die Lennister schienen zu gewinnen und auf einmal sieht es doch wieder schlechter für sie aus. Daenerys bleibt im Osten, ob es bei ihr weiterhin spannend bleibt, wird sich zeigen. Irgendwie zieht sich ihre Geschichte etwas. Was ich von Melisandre halten soll, weiß ich auch noch nicht. Die Tode der drei Könige sind, im Gegensatz zum Mord an Renly, nicht direkt von ihr durchgeführt worden. Irgendwie ist sie mir nicht sympathisch. Auch Petyr Baelish ist für mich undurchsichtig. Was plant er? Ist er auf der Seite der Starks? Der Lennister? Wird er selbst wichtig werden? Ich weiß es nicht.

Nun werde ich mich die Woche an den siebten Band „Zeit der Krähen“ machen…

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