Rezension zu Fritz Gesing „Kreativ schreiben“

Nun bin ich auch mit dem dritten Schreibratgeber fertig und für die Rezension habe ich wieder über zwei Woche gebraucht. Es ist nicht ganz einfach eine zu schreiben, wenn man innerhalb kürzester Zeit drei Schreibratgeber gelesen hat und alle rezensieren möchte. Ich probiere es dennoch.

Sehr umfangreicher Schreibratgeber

Das Buch von Fritz Gesing war mein dritter Schreibratgeber und der Ausführlichste. Auf 449 Seiten schreibt er alles, was man in der Theorie zum Schreiben benötigt. Es gibt einen kleinen Überblick über die Arten von Literatur. Und natürlich Kapitel unter anderem über Figuren, Plots, Erzähler und Erzählperspektiven, Setting und Sprache. Den Abschluss bilden Kapitel über das Überarbeiten, Bestseller und verschiedene Übungen.

Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Man merkt, dass der Autor einer älteren Generation angehört, als die beiden Autoren, von denen ich Schreibratgeber gelesen habe. Er hat viele Beispiele von Büchern, die heute wohl nicht mehr so viel gelesen werden. Welcher junge Mensch liest Thomas Mann oder Max Frisch? Allerdings sind auch einige „moderne“ Autoren dabei, wie Dan Brown, Stephen King oder Joanne K. Rowling. Man muss die Bücher allerdings nicht gelesen haben, da Fritz Gesing die Beispiele sehr gut erläutert.

Fritz Gesing gibt in dem Buch keine konkreten Ratschläge, wie man ein Buch schreiben sollte, da jeder Autor unterschiedlich ist. Die einen schreiben 3 Stunden am Tag, die anderen 10. Einige in der Früh, andere am Abend. Die Themen von Büchern sind auch zu verschieden, um konkrete Ratschläge zu geben. Daher verzichtet Fritz Gesing auf solche direkten Tipps.

Ich habe schon zwei Bücher geschrieben und sitze derzeit über zwei weitere Manuskripte. Während ich den Ratgeber gelesen habe, sind mir immer wieder Dinge eingefallen, die ich bei meinen Büchern verbessern kann. Ob das Buch jemandem hilft, der noch nichts geschrieben hat, bin ich mir nicht sicher. Ich bin der Meinung, man sollte plotten und anfangen zu schreiben und erst dann den Ratgeber lesen. Dadurch wird manches klarer.

Wer noch kein Vollblutautor ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Von mir gibt es daher 5 Sterne, da ich kein Negativpunkt feststellen konnte.

Das war es jetzt für mich mit Schreibratgebern. Ich werde meine Manuskripte weiterschreiben, möchte aber parallel ein Roman pro Monat lesen, um von Kollegen zu lernen. Den ersten Roman habe ich durchgelesen, da wird auch demnächst eine Rezension folgen. Das nächste Buch habe ich heute angefangen: „Unstern“ von Katrin Ils.

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