Rezension zu „33 Tage – Der letzte Sommer dies alten Europa“ von Marko Rostek

Nachdem ich jahrelang nur Sachbücher gelesen habe, habe ich mir wohl diese Art von Schreibstil angeeignet, was sich auch in meinen Romanen niederschlug. Um wieder ein Gespür für Romane zu bekommen, aber auch, um für meinen alternativweltgeschichtlichen Roman einzutauchen, habe ich mir das Buch „33 Tage“ von Marko Rostek gekauft.

Inhalt:

In den 33 Tagen nach dem Attentat von Sarajevo am 28. Juni 1914 fielen die verhängnisvollen Entscheidungen, die zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten. Tagesgenau und detailliert erzählt Marko Rostek die Stationen der Julikrise 1914; in seiner packenden Zusammenschau der Ereignisse werden dabei sowohl die österreichisch-ungarischen als auch die deutschen, englischen, französischen und russischen Positionen und Entscheidungen beschrieben. Hautnah begleitet der Leser die maßgeblichen Akteure auf ihrem Weg in den Krieg. Die Geschichte dieses letzten Sommers im Frieden ist Spannung pur! Staunend und kopfschüttelnd erlebt der Leser, wie Europa im Juli 1914 sehenden Auges in den Untergang marschiert

(Quelle: amazon.de)

Interessantes Buch für Einsteiger

In diesem Buch werden die 33 Tage vom Attentat in Sarajevo bis zur Kriegserklärung des Deutschen Reiches an Russland in Romanform erzählt. Jeder Tag wird einzeln, aus Sichten verschiedener Personen erzählt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Berchtold, den Außenminister Österreich-Ungarns.

Der Autor hat sich mit diesem Buch an ein schwieriges Thema gewagt, an einen Roman über ein geschichtliches Ereignis. Ich finde, es ist ihm nicht vollständig gelungen. Es ist zwar interessant, in die Gedanken der Personen Einblicken zu können, allerdings kommt das Buch sehr stark als Sachbuch rüber. Es gibt aber vieles an Wissen mit, dass für jemanden, der sich in das Thema erst einliest, sehr nützlich ist. Für jemanden, der sich schon intensiv mit dem Thema beschäftigt hat wie ich, ist das Buch nicht unbedingt etwas.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, dennoch habe ich keinen richtigen Zugang zum Buch gefunden. Es ähnelt meiner Meinung nach doch eher einem Sachbuch als einem Roman.

Das Buch bekommt von mir 4 Sterne, da es für Einsteiger in die Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges zu empfehlen ist.

Einen zweiten Roman habe ich auch durchgelesen, diesmal „Bulle & Bär – Der Ponzi-Trick“ von Thomas Lang. Die Rezension wird auch bald folgen. Als nächstes werde ich mich wieder Sachbüchern zu wenden, beziehungsweise meinen eigenen.

Ein Gedanke zu “Rezension zu „33 Tage – Der letzte Sommer dies alten Europa“ von Marko Rostek

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